Nachhaltigkeitsberichte (BNKs)
Nachhaltigkeitsberichte als Steuerungsinstrument? Südafrikanische und Deutsche Kommunen teilen Ihre Erfahrungen.

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Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der Nachhaltigkeitsziele, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden.
Um ihre Fortschritte systematisch zu erfassen und transparent zu kommunizieren, erstellen immer mehr Städte und Gemeinden sogenannte Voluntary Local Reviews (VLRs). Gleichzeitig stehen viele Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen: Es fehlen belastbare Daten und geeignete Indikatoren, Monitoringstrukturen sind oft nur teilweise etabliert und die Erstellung eines VLR erfordert die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche sowie eine klare methodische Vorgehensweise.
Das Projekt unterstützt südafrikanische und deutsche Kommunen dabei, diese Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und voneinander zu lernen. Hierfür begleitet und unterstützt CCC bei der Konzeption und Umsetzung eines internationalen Wissens- und Erfahrungsaustauschs.
Unser Ansatz verbindet methodische Tiefe mit praxisnahen Werkzeugen – und stärkt Kommunen darin, ihre Berichterstattung zur Umsetzung von SDGs (Nachhaltigkeitszielen) datenbasiert zu steuern und sichtbar zu kommunizieren. In ko-kreativen Workshops bringen wir Perspektiven aus beiden Ländern zusammen, schaffen ein gemeinsames Verständnis für Herausforderungen und Potenziale und übersetzen komplexe Anforderungen in klare Arbeitsschritte.
Folgende Kommunen nahmen an dem Wissensaustausch teil: Aschaffenburg, Bremen, Bonn, Böblingen, Buxtehude, Geestland, Hamburg, Lüneburg, Neustadt i. Holstein, Pirmasens, Spiesen-Elversberg, Bergrevier, Buffalo City, Kapstadt, Matzikama, Mossel Bay, eThekwini (Durban) Lephalale, Moses Kotane, Tshwane & Waterberg.
Im Ergebnis entsteht u.a. ein Praxisleitfaden, der Kommunen dabei unterstützen soll, die Erstellung von VLRs erfolgreich eigenständig umzusetzen.
Das Projekt wurde durch Engagement Global und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) beauftragt und enger Kooperation mit der South African Local Government Association (SALGA) umgesetzt. Die Projektmittel wurden durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellt.

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